Mit dem Aktkalender für gute Geburtsbegleitung

Das Personal einer kleinen Geburtsklinik in einem Pariser Vorort leistet Widerstand gegen Profitstreben

  • Von Andrea Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Aktkalender, Videos und Benefizkonzerte - die Mitarbeiter der französischen Geburtsklinik «Maternité des Lilas» kämpfen mit allen Mitteln gegen ihre Schließung. Und der Protest trägt erste Früchte.

Der erste Eindruck mag abschreckend wirken. Das Gebäude ist alt, Farbe bröckelt von den Wänden. Der Komfort ist minimal. Im ersten Stock gibt es nur zwei Toiletten auf dem Gang - für 18 Zweibettzimmer. Zwei Gemeinschaftsduschen befinden sich am entgegengesetzten Ende des Flurs. Trotzdem ist die Geburtsklinik «Maternité des Lilas» im Pariser Vorort Les Lilas voll ausgelastet und die Warteliste lang. Am besten ruft man gleich nach dem positiven Schwangerschaftstest an, um einen Platz zu bekommen. «Ich habe mich für diese Klinik entschieden, weil ich mit vollem Bewusstsein gebären wollte», erklärt Anaïs, die gerade den kleinen Louis zur Welt gebracht hat. «Ich wollte nicht, dass mir die Entscheidungen abgenommen oder aufgezwungen werden.» Sie zog die Vorstadtklinik den Geburtsstationen der Hauptstadt vor, «weil hier die Geburtsvorbereitung und die Stillberatung Prioritätenhaben», und der Klinikaufenthalt so lange dauert, wie es die Eltern...

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