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Einsatz von Brandbomben in Ostukraine

Kämpfe in Donezk eskaliert / OSZE äußert sich besorgt

Donezk. Bei neuen Kämpfen in der Ostukraine haben die prorussischen Separatisten den Regierungstruppen die gezielte Zerstörung von Wohnvierteln mit Brandbomben vorgeworfen. Mehrere Menschen seien verletzt worden, sagte in Donezk der Vizekommandeur der Aufständischen, Eduard Bassurin, am Sonntag. Zwei Aufständische seien getötet, ein weiterer verletzt worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Novosti reagierte Bassurin auf Äußerungen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die sich besorgt über die Zunahme der Gewalt geäußert hatte. Die Kämpfe an der Front hätten sich intensiviert, sagte Bassurin. Bei der von der OSZE beobachteten Bewegung einer großen Kolonne handele es sich um eine notwendige Rotation in den Reihen der Aufständischen, erklärte Bassurin. Ein Teil der Kämpfer müsse angesichts des Artilleriebeschusses durch ukrainische Truppen neue Stellungen beziehen. Auch die Aufständischen in der »Volksrepublik« Lugansk berichteten von einer Zunahme der Gewalt.

In der ostukrainischen Rebellenhochburg Donezk gab es am Wochenende die heftigsten Gefechte seit der Einigung auf eine Waffenruhe Anfang September. In unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum war in der Nacht zum Sonntag Artilleriefeuer zu hören.

OSZE-Beobachter zur Überwachung der Waffenruhe hatten nahe der von prorussischen Rebellen kontrollierten Städte Donezk und Makijiwka Konvois mit Panzern, Truppentransportern und Haubitzen gesichtet, wie die Organisation in der Nacht zu Sonntag mitteilte. Agenturen/nd

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