Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Wien: Schwarze auf dem Django-Trip

Reinhold Mitterlehner soll als neuer Parteichef die ÖVP aus der Misere führen

  • Von Manfred Maurer, Wien
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

So euphorisch hat man die ÖVP schon lange nicht mehr erlebt. Die krisengeschüttelte Regierungspartei schart sich geschlossen hinter Reinhold Mitterlehner.

Der Mann zieht mit einem Sarg im Schlepptau durch den Wilden Westen. In der Kiste hat er sein Maschinengewehr. Das holt er raus, wenn es Probleme gibt. Und schießt alle über den Haufen. Django, der Italo-Western-Held aus den 1960er Jahren, macht kurzen Prozess mit jedem, der sich in den Weg stellt.

Django, so heißt auch Reinhold Mitterlehner, weil er sich damals in den 70er Jahren in der katholischen Studentenverbindung ausgerechnet diesen Vulgo-Namen ausgesucht hat. So wie die Jungen heute nicht immer nachdenken, welchen Schwachsinn sie auf Facebook posten, so bedachte die Jugend im prädigitalen Zeitalter nicht immer mögliche Spätfolgen zum Beispiel so eines Verbindungsnamens, der einem das ganze Leben nachhängt. »Django« ist nun mit 99,1 Prozent der Stimmen zum neuen Chef der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) gekürt worden.

Der Student Mitterlehner machte den Brutalo-Helden aus Sergio Corbuccis Italo-Western zu seinem Namenspatron - ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.