Werbung

Lohn der Solon-Arbeiter nicht gezahlt

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

»Kein Mensch soll nur einen Euro verlieren.« Das war die Zusage, als das einstige Vorzeige-Unternehmen Solon in Berlin die Segel strich. Manche Betroffene haben das schon damals nicht geglaubt. 230 frühere Beschäftigte fürchten auch mehr als ein halbes Jahr nach dem Aus für die Solarfirma um ausstehende Gehälter für mehrere Monate. Für die insolventen Töchter Solon Modules und Solon Energy läuft das Insolvenzverfahren. Insolvenzverwalter Bruno Kübler hat noch keinen Überblick über die Insolvenzmasse, wie sein Sprecher sagte. Damit bleibt offen, ob die entlassenen Mitarbeiter ihr Geld zumindest teilweise noch bekommen. Noch schwieriger ist es nach dpa-Informationen für die 60 Beschäftigten der Solon-Betriebsstätte. »Der Arbeitgeber hat sich vom Acker gemacht, die zahlen nicht«, sagte eine Betroffene. Pfändungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten seien nicht möglich. Dort sitzt Solon nun. Weil die Berliner Betriebsstätte abgewickelt wurde und nicht in die Insolvenz ging, haben die 60 Kollegen nicht einmal Anspruch auf Insolvenzgeld.

Solon zählte einmal zu den größten Solarmodulherstellen Europas. Nach der Pleite übernahm vor zwei Jahren das indisch-arabische Unternehmen Microsol und verkündete im März 2014 das Ende der Fertigung in Berlin-Adlershof. Im September folgte die Insolvenz der Töchter Modules und Energy. Microsol firmiert heute als Solon International. Die meisten der 230 Entlassenen in Berlin haben dem Vernehmen nach inzwischen neue Jobs gefunden. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!