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Deutscher Fernsehpreis

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Es war die große Abschiedsgala des Deutschen Fernsehpreises. Im Oktober triumphierten noch einmal Oliver Welke (zwei Preise für die Fußball-WM-Berichterstattung und die »heute show«), Günter Wallraff (»Team Wallraff«) oder Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf (»Joko & Klaas«). Nun suchen die Stifter (ARD, ZDF, RTL und Sat.1) mit einer Ausschreibung nach einem Konzept, das den wegen schlechter Quoten vorerst abgesetzten Deutschen Fernsehpreis neu beleben soll. Der Mediendienst »Meedia« berichtet unter Berufung auf den »Spiegel«, in den vergangenen Wochen seien gut ein Dutzend Produktionsfirmen angeschrieben und gebeten worden, Konzepte für einen neuen Fernsehpreis einzureichen.

In der Ausschreibung werde ein »zeitgemäßes und nachhaltiges Konzept für eine Gesamtveranstaltung« verlangt, heißt es demnach im »Spiegel«. Noch bis zum 15. November können Ideen eingereicht werden. Konzepte, die den Auswahlprozess erfolgreich durchlaufen, sollen noch in diesem Jahr ausführlich präsentiert werden. Der Auftrag für einen neuen Fernsehpreis könnte dann, so »Meedia«, im Frühjahr 2015 vergeben werden. Sollte wider Erwarten keines der eingereichten Konzepte die Verantwortlichen überzeugen, könnte die Wiederbelebung des Fernsehpreises scheitern.

Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises war wegen schlechter Quoten und teils als peinlich inszeniert betrachteten Einlagen in der Vergangenheit immer wieder heftig kritisiert worden. Die Ausrichter des Preises hatten sich schließlich entschlossen, die Veranstaltung in der bisherigen Form nach der 16. Verleihung nicht fortzuführen. nd

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