Martin Kröger 14.11.2014 / Berlin / Brandenburg

Czaja muss bei Details zu Heimverträgen passen

Opposition attackiert Sozialsenator im Abgeordnetenhaus erneut wegen Ungereimtheiten bei der Schaffung von Flüchtlingsunterkünften

Die sogenannte Patenkind-Affäre des Präsidenten des LAGeSo, Franz Allert, überschattete am Donnerstag die Fragestunde im Abgeordnetenhaus. Sozialsenator Czaja macht dabei keine gute Figur.

Die Affäre ist für Mario Czaja noch nicht ausgestanden. Die Opposition von Grünen, Linkspartei und Piraten griff am Donnerstag erneut den CDU-Sozialsenator wegen Ungereimtheiten bei der Errichtung von Unterbringungsplätzen für Flüchtlinge an. Erst am Mittwoch hatte es eine vierstündige Sondersitzung des Sozialausschusses gegeben. Czaja war am Donnerstag trotz eines anderen Termins im Abgeordnetenhaus erschienen. Stand bisher im Zentrum der Vorwurf, der Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo), Franz Allert, könnte möglicherweise seinen Patensohn Tobias Dohmen bevorteilt haben, der Geschäftsführer der Gierso ist, an die das LAGeSO in Berlin fünf Heime mit etwa 870 Plätze vergeben hat. So verlagert sich die Debatte inzwischen stärker auf die Verträge allgemein, die das LAGeSo mit privaten Heimbetreibern wie der Gierso und der mit ihr verbandelten PeWoBe abgeschlossen hat.

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