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BKA: Deutlich mehr rechtsradikale Angriffe auf Asylbewerberheime

2014 mehr Straftaten als in beiden vorhergehenden Jahren zusammen

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Hakenkreuzschmierereien, eingeworfene Scheiben, Brandstiftung: Die Zahl der Angriffe auf bestehende oder geplante Flüchtlingsunterkünfte ist 2014 dramatisch gestiegen. Das BKA beobachtet die Entwicklung »mit großer Aufmerkamkeit«

Berlin. Die Zahl rechtsradikaler Angriffe auf Flüchtlingsheime in Deutschland hat in diesem Jahr einem Bericht zufolge deutlich zugenommen. Das Bundeskriminalamt habe von Januar bis September bereits 86 Straftaten gegen Asylbewerberheime gezählt, darunter Hakenkreuz-Schmierereien, eingeworfene Scheiben und Brandstiftung, berichtete der »Spiegel« am Sonntag vorab aus seiner neuen Ausgabe. Dies seien mehr Angriffe als in den Jahren 2012 und 2013 zusammengenommen. Das Bundesinnenministerium erklärte dem »Spiegel« zufolge, es beobachtete die steigenden Zahlen »mit großer Aufmerksamkeit«.

Angesichts der anhaltenden weltweiten Konflikte ist der Andrang von Flüchtlingen ungebrochen: Nach Angaben des Bundesinnenministeriums beantragten von Januar bis Oktober 2014 mehr als 158.000 Menschen in Deutschland Asyl. Im Vorjahreszeitraum hatte es nur knapp mehr als 100.000 Anträge gegeben. Mehr als 29.000 Asylanträge wurden laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in diesem Jahr bereits bewilligt. Der Großteil der Bewerber, die Asyl bekamen, stammt demnach aus den Krisengebieten Syrien, Afghanistan und Irak. AFP/nd

Über den Widerstand gegen die sogenannten Heimproteste, deren Organisatoren von Antifaschisten in der rechtsradikalen Szene verortet werden, lesen sie hier.

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