Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Schläger hinterm Bahnhof

HoGeSa-Demo: Hooligans in Hannover allein auf grauem Platz

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Krawall von Köln hat sich in Hannover nicht wiederholt. Statt der erwarteten 5000 waren diesmal nur 3000 Hooligans und Rechtsextremisten zur »Anti-Salafisten-Demo« gekommen.

Hässlich ist das Terrain hinter Hannovers Hauptbahnhof nicht erst heute. Dunkel drohten hier früher die Mauern des alten Gefängnisses, inzwischen verbreiten Bürotürme die gleiche Tristesse wie der alte Busbahnhof. So düster wie er daliegt sind an diesem Samstagmorgen auch die Mienen der etwa 700 Hooligans und Rechtsextremisten auf dem grauen Terrain. Sie sind sauer. Das Gericht hat ihnen den Ummarsch durch die Stadt verboten. Nur auf diesem grauen Platz dürfen sie sich, herangetrommelt von den »Hooligans gegen Salafisten« (HoGeSa), zusammenrotten. Ohne sich von »ihrer« Band »Kategorie C« aufheizen zu lassen wie in Köln. Die Polizei hat den Auftritt der rechtsradikalen Formation ebenso untersagt wie den Alkohol. Den Frust über die amtlichen Auflagen und den schleppenden Zustrom von Gleichgesinnten wegtrinken, auch das fällt flach.

Fast 900 Meter vom grauen Platz entfernt, am zentral gelegenen »Steintor«, haben sich zur gleichen...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.