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Wussten Sie, dass ...

... wegen unzulässiger Niedriglöhne Leiharbeitsfirmen nur 71,7 Millionen Euro an Beiträgen in die Sozialkassen nachgezahlt haben, obwohl die Deutsche Rentenversicherung bislang 221,5 Millionen Euro von ihnen eingefordert hat?

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hatte im Dezember 2010 Tarifverträge von Zeitarbeitsfirmen mit der christlichen Gewerkschaft CGZP für ungültig erklärt. Zehntausenden Leiharbeitnehmern wurde der gleiche Lohnanspruch zugesprochen wie Stammbelegschaften.

Die Rentenversicherung prüfte seit dem Urteil von 2010 insgesamt 3306 Leiharbeitsfirmen und rund 2,2 Millionen Arbeitsverhältnisse. Von insgesamt 2120 Arbeitgebern forderte die DRV 221,5 Millionen Euro an Beitragsnachzahlungen. Bezahlt hätten die Unternehmen bis Ende August 2014 nur 71,7 Millionen Euro. 52 Millionen Euro seien gestundet, 33,6 Millionen Euro gerichtlich niedergeschlagen worden. Auf etwa 60 Millionen Euro warte die Rentenversicherung immer noch. AFP/nd

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