Vattenfall-Pläne verunsichern Lausitzer Firmen

Wirtschaftsminister Gerber (SPD) sieht den Rückzug des Energiekonzerns als beschlossene Sache

Die Lausitzer Wirtschaft ist nach Einschätzung der Handelskammern durchaus stabil. Die unsichere Zukunft der Braunkohle könnte aber schon bald auf die Stimmung schlagen.

Senftenberg. Die Verkaufspläne der Vattenfall-Braunkohlesparte treiben Lausitzer Firmen um. »Wir sehen eine gewisse Unzufriedenheit, ein gewisses Rumoren«, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Cottbus, Jens Krause, am Dienstag in Senftenberg. Aktuelles Thema war die momentane Stimmung bei Lausitzer Unternehmen in Brandenburg und Sachsen.

Krause rechnet damit, dass sich die Vattenfall-Pläne auf die nächste IHK-Konjunkturumfrage in der Region auswirken werden. Eine Preissteigerung der Energiepreise wegen des geplanten Verkaufs sieht er hingegen nicht. Vattenfall hatte Ende Oktober seine Überlegungen bekanntgemacht. Der schwedische Staatskonzern betreibt in Brandenburg und Sachsen fünf Braunkohlegruben und mehrere Kraftwerke.

Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) geht bereits fest davon aus, dass sich der Energiekonzern Vattenfall aus der Lausitz zurückzieht. Es werde einen neuen Eigentümer ge...


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