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Wie wir zu Mördern werden

Eine Parabel von Leo Ågren über Pazifismus und Gewalt

  • Von Jenny Becker
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Da sind drei Menschen, versteckt in einer Kirche. Da ist eine Nacht voller unheilvollem Donnergrollen. Da wird eine Entscheidung sein, bei der es um das Überleben geht und um viel mehr. Die drei Verfolgten sind ein junger Schriftsteller, seine Frau Elisabet und der Dieb Erikssohn. Sie sind aus dem Dorf geflohen und haben nun, mitten in der Nacht, einen Moment lang Schutz gefunden. Doch sie wissen, dass die Verfolger gleich kommen werden.

Es ist ein namenloses Dorf zu einer unbestimmten Zeit, so scheint es vielleicht beim unbefangenen Lesen. Aber wie der Übersetzer Erik Gloßmann in seinem Nachwort erklärt, handelt es sich um das finnische Lappo, wo sich Ende der 1920er Jahre »eine Bewegung nationalkonservativer Kräfte formierte, die sich bewaffneten und Jagd auf Intellektuelle und Demokraten, besonders auf Sozialisten, machten«. Auch wenn man das nicht weiß, spürt man doch: Es ist eine Zeit des Terrors, die »auf Stahl und Tod« ...


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