Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Kultur
  • Bücher zum Verschenken

Mut zur Demut

Paul Vallely sieht Papst Franziskus differenziert

  • Von Ingolf Bossenz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In einer Besprechung des Films »Das Erste Evangelium - Matthäus« von Pier Paolo Pasolini verwies der italienische Schriftsteller und Filmemacher Mario Soldati auf »die beiden Richtungen der Religion, die natürliche, evolutionäre (Petrus) und die dogmatische (Paulus)«. Treffender lässt sich die Ambivalenz des Katholisch-Kirchlichen kaum artikulieren.

Was Soldati vor 50 Jahren mit dem Blick auf ein cineastisches Meisterwerk formulierte, inkarniert sich derzeit sinnfällig in dem Mann, der seit gut anderthalb Jahren in demonstrativer Bescheidenheit auf dem Stuhl Petri sitzt: Papst Franziskus. Eine Bescheidenheit, »die er sich willentlich zur Pflicht macht, weil er von seiner Persönlichkeit her zu Stolz sowie zu dogmatischem und herrischem Verhalten neigt«.


Buch im nd-Shop bestellen:
* Paul Vallely:


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.