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Machandel zwischen Mecklenburg und Smolensk

Regina Scheer gelang ein erstaunliches, erschütterndes, wunderbares Zeitdokument

  • Von Matthias Biskupek
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die großen Romane über DDR und Umbruch werden derzeit von Ostdeutschen geschrieben. Heißt es. In männlicher Form. Dabei gibt es jetzt den Roman einer Frau, zu Unrecht bislang nicht in Lob- und Preislisten auftauchend. Denn dies ist nicht nur das Buch einer Generation, es sind Lebensgeschichten von alt bis jung, von Menschen aus Hamburg oder Ilmenau.

Regina Scheer, Jahrgang 1950, hat bereits allerlei zu Papier gebracht, seit frühen Zeiten im Oktoberklub, als Nachdichterin und Literaturzeitschriften-Redakteurin, bis zu späteren biografischen Forschungsarbeiten über das jüdische Berlin.

Seit Jahren schrieb sie an diesem, ihrem ersten Roman mit dem märchenhaften Titel »Machandel«: Ein regional verwurzeltes Stück Literatur, das die Welt des 20. Jahrhunderts in einen weiten Blick nimmt. Machandel steht für Wacholder; der Machandelboom aus dem grausamen Grimm-Märchen wird zum wiederkehrenden Bild. Machandel heißt hier ein imagi...


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