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Der Fluch der Roya

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 9.5 Min.

Die Kaffee-Ernte hat 
begonnen. Die Bauern 
in Mittelamerika stehen vor einem existenziellen Problem: Roya, Kaffeerost. 
In Mexiko und Guatemala sind bis zu 70 Prozent 
der Anbauflächen mit dem Pilz, der die Blätter der Kaffeesträucher befällt, 
infiziert. Die Ursachen werden auch im Klimawandel gesehen. Steigende Temperaturen bringen 
den Pilz in die höher 
gelegenen Anbauregionen der edlen Arabica-Kaffeebohne. Ein Besuch im Nordwesten Guatemalas.

Die Röstmaschine im Café Museo schnarrt im Hintergrund. Zweimal täglich bestückt Manrique López Castillo das Gerät, um ausreichend Kaffee für die stattliche Espressomaschine in seinem Lokal und für den außer Haus-Verkauf zu haben. Guter Kaffee erfreut sich steigender Nachfrage in Huehuetenango. Die in der Nähe der mexikanischen Grenze liegende guatemaltekische Provinzstadt ist ein Zentrum der Kaffeeproduktion Guatemalas. An den Hängen der bergigen Region wird Arabica-Kaffee angebaut und Manrique López Castillo hat einen engen Bezug zu den Bohnen. »Mein Vater hat zwei Hektar mit Kaffee bepflanzt und ich beziehe meinen Kaffee direkt von den Bauern in Bioqualität. Dafür und für das gute Aroma zahle ich einen Aufschlag«, so der Gastronom, der vor ein paar Jahren das Café Museo eröffnet hat.

Das liegt nur ein paar Steinwürfe vom zentralen Platz Huehuetenangos entfernt und bietet neben gutem Espresso, Cappuccino und Café Latte auch ...


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