Neun von zehn Puten mit Antibiotika behandelt

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Düsseldorf. Neun von zehn Puten in der Massentierhaltung in Nordrhein-Westfalen werden mit Antibiotika behandelt. Das hat eine neue Untersuchung ergeben, die NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (Grüne) am Dienstag vorgestellt hat. Das Ausmaß der routinemäßigen Behandlungen mit Antibiotika in der Putenmast sei nach wie vor alarmierend, kritisierte der Landesminister. Bei einem Drittel der überprüften Wirkstoffeinsätze sei sogar ein Präparat verwendet worden, das in Deutschland gar nicht für Puten zugelassen sei. dpa/nd

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