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Es hängt am Präsidenten

Die Legalisierungswelle in den Vereinigten Staaten ist nur möglich, weil die Bundesregierung dabei ein Auge zudrückt

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die USA wandeln sich derzeit von einer Kifferhölle zu einem Kifferparadies. Doch in zwei Jahren könnte mit dieser Entwicklung Schluss sein.

In den USA setzt sich derzeit der Trend zur Legalisierung von Cannabis fort. Nach den Bundesstaaten Colorado und Washington, die vor zwei Jahren den Besitz und Verkauf bestimmter Mengen Marihuana zugelassen haben, wird die Softdroge zu Jahresbeginn 2015 auch in der US-Bundeshauptstadt, in Alaska und Oregon entkriminalisiert. Erlaubt ist in diesen Staaten der Konsum von Marihuana dann nicht nur für Patienten, die vom Arzt dafür ein Rezept erhalten haben. Wer erwachsen ist und sich entsprechend ausweist, kann eine bestimmte Menge als Genussmittel erwerben, wie Bier oder Schnaps in einem Geschäft mit der entsprechenden Lizenz. In allen Fällen hat jeweils eine Bevölkerungsmehrheit per Volksabstimmung für die Freigabe gestimmt.

Kalifornien war 1996 der erste US-Bundesstaat, in dem Cannabis verschreibungspflichtig abgegeben wurde. 56 Prozent der Wähler stimmten damals dafür. Die erste große Welle der Entkriminalisierung erfolgte allerdings s...


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