Verlaufen in der Wuhlheide

Folge 51 der nd-Serie »Ostkurve«: Der 1. FC Union Berlin stößt wieder einmal an seine Grenzen

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Am Freitagabend ging es für den 1. FC Union Berlin beim FC Erzgebirge Aue um sehr wichtige Zweitligapunkte. Doch nicht nur die sportliche Situation bereitet manch Eisernem große Sorgen.

In Köpenick ist vieles selbstverständlich. Ganz gewöhnliches, wie der gemächliche Fluss der Wuhle. Aber auch Seltenes: wie die Ehrenrunde der Fußballer des 1. FC Union Berlin unter dem Beifall des Publikums auch nach der dritten Niederlage in Folge. Dass die Fans für ihren Verein »bluten« oder sich die Hände wund schuften, um ihren Klub vor einem Bankrott zu bewahren oder im härter werdenden Bundesligagewerbe mit einem neuen Stadion konkurrenzfähig zu machen.

In schweren Zeiten zahlt sich eine starke Gemeinschaft aus. In schweren Zeiten haben sich die Reihen der Union-Fans aber auch erst so fest geschlossen. Zuerst unter den widrigen politischen Bedingungen in den ersten 23 Jahren nach der Vereinsgründung 1966. In der DDR bot der Fußball eine der wenigen Möglichkeiten, im Schutz der Masse sich seinen Unmut auch öffentlich von der Seele schreien zu können. Beim 1. FC Union versammelten sich viele, denen dies ein dringliches Bed...

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