96 Prozent für Rot-Rot-Grün

Thüringer SPD-Parteitag billigt Koalitionsvertrag - Grüne benennen Kabinettsanwärter

  • Von Sebastian Haak
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Selbst wenn Bodo Ramelows Wahl nächste Woche doch noch scheitern sollte, will die SPD nicht mit der CDU verhandeln. Diese soll nach dem Willen ihrer Bundeschefin auf einen Kandidaten verzichten.

Von Sebastian Haak, Sömmerda

Als sich die Thüringer SPD vor fünf Jahren für ein Bündnis mit der CDU entschied, stimmten drei Viertel der Delegierten auf einem eigens einberufenen Parteitag für dieses Bündnis, das als Große Koalition bezeichnet wurde - und doch keine war, weil die LINKE die SPD längst überflügelt hatte. Für eine Partei, die jedenfalls im Freistaat noch nie für Geschlossenheit bekannt war, ein beachtlich eindeutiges Ergebnis. Am Samstag nun stimmten die Sozialdemokraten in Sömmerda erneut über einen Koalitionsvertrag ab. Diesmal einen, den ihre Spitzen nicht mit der Union, sondern mit Linken und Grünen verhandelt hatten.

Nachdem eine Mitgliederbefragung eine 70-Prozent-Mehrheit zu Rot-Rot-Grün ergeben hatte, galt die Abstimmung der ...


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