Wichtig ist das Gefühl im Hintern

Sledge-Eishockey ist ein Paradebeispiel für Inklusion - aber noch nicht etabliert

  • Von Klaus Weise
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Es gilt als Königsklasse im Sport für Behinderte: Sledge-Eishockey. Das rasante Spiel auf dem Eis bietet indes auch Menschen ohne Handicap die Möglichkeit, gemeinsam mit Behinderten sportlich zu agieren.

Aktuell wird viel über Inklusion geredet - zunehmend sogar inklusiv gehandelt. Darunter versteht man gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen, also auch Behinderter jeder Art, am gesellschaftlichen Leben. Auch im Sport. Das ist leichter gesagt, als getan. Nicht immer funktioniert, was wohlfeil propagiert wird. Sledge-Eishockey ist ein Beispiel für beides: zum einen für die Möglichkeit der Inklusion, denn nach nationaler Regel können sowohl »Läufer«, also Nichtbehinderte, als auch Sportler mit Handicap gemeinsam auf Puckjagd gehen. International allerdings sind nur Behinderte zugelassen. Zum anderen aber gibt es noch wenige Angebote für das rasante Treiben, weil kaum Trainingszeiten auf dem Eis dafür zur Verfügung stehen.

Fünf Akteure plus Torwart pro Team, die permanent wechseln können, stehen sich auf dem Eis gegenüber. Sie tragen keine Schlittschuhe, sondern sitzen in einem kleinen Schlitten (Sledge) und halten zwei kurze S...


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