Bittsteller im strömenden Regen

Entwürdigende Behandlung für syrische Flüchtlinge an der libanesischen Grenze

  • Von Karin Leukefeld, Damaskus
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Lage der syrischen Flüchtlinge verschlechtert sich dramatisch. Die Grünen im Bundestag haben gefordert, das Kontingent des Bundes zur Aufnahme um 20 000 Menschen zu erhöhen.

Es regnet in den Bergen zwischen Syrien und Libanon. Ein Jahr lang haben die Menschen auf das kostbare Nass gewartet, die Trockenheit hat Quellen und Brunnen versiegen lassen. Endlich gibt es Regen, den das Land so dringend braucht wie den Frieden.

Am Grenzübergang zwischen Syrien und Libanon wartet an diesem frühen Morgen eine kilometerlange Autoschlange. Still, mit abgestellten Motoren stehen die Fahrzeuge in Zweierreihe vor einem halb geschlossenen Tor. Jenseits des Tors parkt ein Fahrzeug der libanesischen Grenzpolizei. Zwei Soldaten sitzen darin in dicken Militärjacken und starren vor sich hin. Es ist kalt, es regnet, nichts bewegt sich. Der Zugang zum libanesischen Grenzgebäude ist leer. Libanesische Soldaten versperren mit ihren Gewehren jedem den Weg, der sich nähert.

Durch den strömenden Regen kommt ein älterer Mann mit seinem Sohn und bittet um Einlass. Schwer atmend stützt er sich auf seinen Stock und zieht ei...

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