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Biathleten ungebrochen optimistisch

Beim Weltcup in Östersund kein Podestplatz im Einzel

  • Von Sandra Degenhardt
  • Lesedauer: 2 Min.

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Die deutschen Biathleten sind beim Weltcup im schwedischen Östersund in den Einzelrennen nicht auf das Podium gelaufen. Doch die Männer zeigten eine geschlossene Teamleistung. Beim Formaufbau liegen sie im Soll.

Bei den Frauen wurde Miriam Gössner bei ihrem Comeback nach ihrer Verletzungspause wie erwartet aufgezeigt, dass sie noch einen langen Weg vor sich hat - genau wie ihre jungen Teamkolleginnen. Franziska Hildebrand hingegen untermauerte derweil ihre derzeitige Position als deutsche Nummer eins.

Podiumsplätze scheinen bei den Männern nur eine Frage der Zeit. »Nur keine Hektik, das wird schon«, resümierte Männer-Bundestrainer Mark Kirchner am Sonntag nach dem spannenden Verfolgungsrennen. Beim zweiten Saisonsieg des Franzosen Martin Fourcade erfüllten Simon Schempp als Sechster und Andreas Birnbacher als Siebenter die interne WM-Norm. Die hatte zuvor bereits Erik Lesser als Einzel-Vierter geknackt. Mit der Mixed-Staffel waren die Deutschen auf Platz drei gelaufen. Schempp und Birnbacher hatten beim Verfolger bis zum letzten Schießen Platz drei im Visier, leisteten sich dann aber jeweils einen Fehler.

Das ausgeglichene Männerteam, von dem in dieser Saison viel erwartet wird, zeigte im Einzel, im Sprint und in der Verfolgung ein mannschaftlich geschlossenes Ergebnis. Lediglich im Sprint hatten sie nach Skiproblemen in der ersten Runde läuferisch »ganz schön auf die Fresse bekommen«, so der Olympiazweite Erik Lesser. Zwei der Männerrennen gewann Weltcup-Gesamtsieger Martin Fourcade (Frankreich), einmal war der Norweger Emil Hegle Svendsen erfolgreich.

Miriam Gössner, die nach einem Radunfall im Sommer 2013 und vierfachem Rückenwirbelbruch auf Olympia verzichten musste, hätte zu gerne sofort eine gute Leistung abgerufen. Aber vor allem am Schießstand, auch schon zu ihren Topzeiten ihre Wackeldisziplin, klappte es nach ihrer langen Pause noch nicht. Am Ende sprangen die Plätze 68 im Einzel, 58 im Sprint und 51 in der Verfolgung heraus. Läuferisch ließ sie aber schon wieder zum Teil ihr Potenzial aufblitzen. »Ich bin erstmal froh, dass ich wieder dabei bin«, resümierte die Garmischerin, deren Rückkehr schon ein Sieg ist.

Franziska Hildebrand überzeugte bei den Rennen mit drei verschiedenen Siegerinnen als Sechste im Einzel-, Neunte im Sprint- und Zehnte im Verfolgungsrennen. »Mit dem Auftakt bin ich sehr zufrieden«, sagte die 27-Jährige. Für die Nachwuchshoffnungen Franziska Preuß, Luise Kummer und Vanessa Hinz sowie Karolin Horchler wurde wie erwartet deutlich, dass die Weltspitze vor allem läuferisch noch weit weg ist. Dennoch herrscht auch bei ihnen Zuersicht. dpa/nd

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