Europas grüne Lunge atmet schwer

Die belorussischen Pripjatsümpfe wurden von Entwässerung geschädigt / Atomkraftwerke sind ein Tabuthema

  • Von Artem Kouida, Minsk
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Ökologen, Naturschützer und ihnen nahestehende Fachkreise räumen der Republik Belarus größere Bedeutung ein, als alle sieben Jahre Berichte über Präsidentenwahlen vermuten lassen.

Belarus wird mit Recht als die grüne Lunge Europas bezeichnet. Ohne sie würde Europa kaum das sein können, was es heute ist. Dafür sind gerade die in der Welt einzigartigen Pripjat- oder Polesischen Sümpfe von außerordentlicher Bedeutung. Doch die Naturlandschaft im Süden Weißrusslands ist in Gefahr, verantwortlich dafür sind der technische Fortschritt, menschliche Fehler und Gleichgültigkeit des Staates.

»Ach, kommen Sie, die Radioaktivität existiert nicht mehr. Zumindest nicht in offiziellen Berichten«, sagt mit einem ironischen Tonfall Nadeschda Nikitina, ehemalige Direktorin des Staatlichen Archivs der Stadt Pinsk, Hauptstadt des gleichnamigen Gebiets im Süden Weißrusslands nahe der ukrainischen Grenze. »Uns hat es 1986 kaum erwischt, viel schlimmer erging es den östlichen Gebieten. Unmittelbar nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl kletterten Spezialisten täglich auf das Dach des Archivgebäudes, um die Radioaktivität zu me...

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