Amnesty: In 141 Ländern wird gefoltert

Menschenrechtsorganisation ruft zu entschlossenem Vorgehen gegen Folter auf

30 Jahre gebrochene Versprechen nennt Amnesty International die 1984 verabschiedete UN-Antifolterkonvention. Foltermethoden wie Schlafentzug, Peitschenhiebe, Stromstöße oder das Übergießen mit heißem Wasser gehören in vielen Ländern zum Alltag.

Berlin. 30 Jahre nach Verabschiedung der UN-Antifolterkonvention wird in vielen Ländern weiter gefoltert. Nach Angaben von Amnesty International wurden in den vergangenen fünf Jahren in 141 Ländern Fälle von Folter und Misshandlung dokumentiert. Trotz des völkerrechtlich zwingenden Folterverbots sei Folter weiterhin auf jedem Kontinent alltäglich, kritisierte die Amnesty-Expertin für internationales Recht, Maria Scharlau, am Dienstag in Berlin: »Es gibt kaum einen Ort in der Welt, der frei davon ist.«

Zum diesjährigen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember ruft Amnesty deshalb die Staatengemeinschaft zu einem entschlossenen Vorgehen gegen Folter auf und warnt vor den Folgen der Duldung. Folter sei »nie das kleinere Übel«, sondern führe zur Verrohung der Gesellschaft, sagte die Amnesty-Expertin auch mit Blick auf den Kampf gegen den Terror der westlichen Staatengemeinschaft: »Folter ist immer das Gegenteil von Rechtsstaatlichke...

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