Aber sexy

Das Schwule Museum lässt 13 Jahre Klaus Wowereit Revue passieren

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Da steht er nun als Pappkamerad fast in Lebensgröße, lächelnd, die Arme verschränkt, auf einer Hand sein Autogramm. Auf der Wand darüber, in der Vitrine daneben: rund 50 Exponate zum bürgermeisterlichen Weg des Klaus Wowereit. Mit der kleinen Ausstellung »Und das war auch gut so - 13 Jahre Klaus Wowereit« ehrt das Schwule Museum in seinem Café einen »Vorkämpfer für schwule Befreiung«, wie es im Untertitel der von Kriss Rudolph gefügten Schau heißt.

Hauptsächlich mit Fotos, Dokumenten und Covern von Zeitungen ruft sie in Erinnerung, wie turbulent etwa Wowereits Einstieg verlief. So taucht auf der Frontseite des »Berliner Kurier« vom Juni 2001 unter der Schlagzeile »Mutiges Bekenntnis auf dem SPD-Parteitag« neben dem Foto der berühmt gewordene Satz auf »Ich bin schwul, und das ist auch gut so«. Ohne Gegenstimme war der Spitzenkandidat dann gewählt worden.

Dieser hoffnungsvolle Beginn fand nicht jedermanns Zustimmung. Wies ...


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