Anna Maldini, Rom 12.12.2014 / Politik

Gegenwind für den Verschrotter

Gewerkschaften kritisieren die unsoziale Politik von Regierungschef Renzi

Erstmals seit seinem Amtsantritt ist Italiens Premierminister Matteo Renzi mit einem Generalstreik konfrontiert. Es könnte nur der erste groß angelegte Ausstand sein.

»So geht es nicht!« steht auf den Plakaten, mit denen die italienischen Gewerkschaftsverbände CGIL und UIL zum Generalstreik an diesem Freitag aufrufen. Sie prangern die Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik der Regierung von Matteo Renzi an. Sein Kabinett und der Ministerpräsident selbst haben eher sarkastisch auf die Streikankündigung reagiert: »Ihr streikt und wir arbeiten«, war der Tenor.

Es ist schwer, die Wirtschaftspolitik von Matteo Renzi in klare Worte zu fassen. Bisher hat der selbst ernannte »rottamatore« (Verschrotter) viel angekündigt, aber wenig umgesetzt. Und das Wenige, das tatsächlich getan wurde - so die Gewerkschaften -, gehe in die falsche Richtung. Der Kurs, den die Regierung einschlagen würde, war eigentlich schon klar, als Renzi sein Kabinett vorstellte: Ministerin für Wirtschaftsentwicklung wurde Federica Guidi, Tochter eines führenden Industriellen Italiens und selbst stellvertretende Vorsitzende des ...

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