Gewalttäter Sport, Kategorie C

Ein Zusammenwirken von Neonazis mit Hooligans ist dem Innenministerium nicht bekannt

  • Von Andreas Fritsche 
und Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Von Kooperationen gewaltbereiter Fußballfans und Neonazis hat die Regierung keine Kenntnis. Dennoch gibt es unzweifelhaft rechte Hooligans.

Eine Gruppe von fünf Männern besteigt um die Mittagszeit in Frankfurt (Oder) den Zug über Berlin nach Brandenburg/Havel. Jeder von ihnen öffnet sich gleich eine Bierflasche, und sie verbreiten einen penetranten Geruch nach Tabak. Einer wirft den Kronkorken achtlos unter einen Sitz. Um ihn in den Abfalleimer zu entsorgen, müsste er ja aufstehen und ein paar Schritte gehen.

Die Mitreisenden bekommen mit, dass es sich um ganz besondere Fußballfans handelt. Lautstark rühmen sie sich untereinander ihrer vermeintlichen Heldentaten. Da stürmte einer mit einigen Kumpanen das Stadion einer verhassten gegnerischen Mannschaft und schlug dabei einem Kontrahenten aufs Auge. »Na gut, ich war besoffen.« Da riet einer vor einer Autofahrt zu seinem Spiel in Rostock, unbedingt Baseballschläger in den Kofferraum zu legen. Um die 40 Jahre sind diese Männer, offensichtlich Hooligans. Ob er dies alles noch mit 50 Jahren machen wolle, fragt einer ei...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 680 Wörter (4763 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.