Pendler ohne Züge

In Mainz startet die Privatbahn VLEXX mit Pech und Pannen

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Immer neue Unternehmen drängen auf das deutsche Gleisnetz. Nicht immer hat das nur Vorteile für die Kunden.

Mit dem Fahrplanwechsel am Wochenende hat die Deutsche Bahn (DB) im Regionalverkehr weitere Marktanteile verloren. So musste ihre Tochter DB-Regio in Ostsachsen die Strecken von Dresden nach Görlitz bzw. nach Liberec (Tschechien) an die Vogtlandbahn und im Südwesten ein mit Dieselzügen betriebenes Netz zwischen Mainz, Saarbrücken, Frankfurt (Main), Worms, Alzey und Kaiserslautern an das neue Unternehmen VLEXX abgeben. Zu den Verlierern gehört auch die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG), die nach der Neuvergabe durch den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in Ostbrandenburg mehrere Strecken an die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) verlor.

Dass ein Betreiberwechsel mit Pannen einhergehen kann, stellt VLEXX, ein Ableger des Netinera-Konzerns mit Sitz in Mainz, derzeit unter Beweis: Die zuständigen Manager waren offenbar mit der Übernahme des Südwest-Dieselnetzes überfordert. So warteten Berufspendler und Schüler in Stadt und Lan...


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