Ein Fünftel ohne Weihnachten

Armutsquote in Deutschland steigt auf 20,3 Prozent

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Einkommensungleichheit nahm hierzulande auch im Jahr 2013 zu. Für Sozialverbände und Opposition ist dies auch eine Folge der herrschenden Politik.

Es ist Weihnachtszeit. Die Einzelhändler hoffen auf einen Umsatz von 85,5 Milliarden Euro im Geschäft mit dem Christkind. Doch für jeden Fünften hierzulande fällt das Fest der Geschenke quasi aus. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, stieg der Anteil der Bevölkerung, der von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen ist, von 19,6 Prozent im Jahr 2012 auf 20,3 Prozent im Jahr 2013. In absoluten Zahlen kommen 16,2 Millionen Menschen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln nicht über die Runden. EU-weit ist dieser Anteil sogar noch größer: Dort ist im Durchschnitt mit 24,5 Prozent fast jeder vierte Mensch arm.

Diese Statistik ist Teil der Destatis-Erhebung »Leben in Europa«, die seit dem Jahr 2005 durchgeführt wird. Hierfür befragen die Zahlenexperten aus Wiesbaden jährlich rund 14 000 Haushalte. Demnach gilt als arm oder sozial ausgegrenzt, wer entweder armutsgefährdet ist, erhebliche materielle Entbehrung...

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