Planmäßige Krisenverwaltung

Staats- und Regierungschefs diskutieren über Bekämpfung von Rezession und Massenarbeitslosigkeit

  • Von Katharina Strobel, Brüssel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Kommissionschef Juncker kann beim EU-Gipfel mit der Zustimmung zu seinem Investitionsplan rechnen. Eine Abkehr von der Sparpolitik ist damit aber nicht in Sicht.

Als der Belgier Herman van Rompuy 2009 zum ersten ständigen EU-Ratspräsidenten gewählt wurde, machten sich Skepsis und Häme breit. Die Notwendigkeit des durch den Lissabon-Vertrag neu geschaffenen Postens im Rat vermochten nur wenige nachzuvollziehen. Die Personalie van Rompuy machte die Sache nicht besser. Der Mann habe das »Charisma eines Putzlappens und das Erscheinungsbild eines untergeordneten Bankangestellten«, lästerte der britische Rechtspopulist und Europaabgeordnete Nigel Farage (UKIP) - und wurde mit diesem Ausspruch auffällig häufig quer durch europäische Leitmedien zitiert.

Tatsächlich hat der Belgier in seiner unaufgeregten und zurückhaltenden Art viel zu einem ausgewogenen europäischen Klima beigetragen, wie sich nach fünfjähriger Tätigkeit bilanzieren lässt. Im Zuge der Finanzkrise hat der verhandlungsgeübte Brüsseler die verschiedenen Akteure und EU-Länder immer wieder zusammenberufen, um nach gemeinsamen Lösu...

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