Das große Ziel jenseits der Rollstuhlrampe

In Bremen tagte das 20. Behindertenparlament

  • Von Alice Bachmann, Bremen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Was nützt eine barrierefreie Wohnanlage in einer ruhigen Seitenstraße direkt im lebendigen Bremer Steintor-Viertel, wenn Fußwege voll gestellt sind? Und wenn dann die eigentlich für ihre Hilfsbereitschaft bekannten Viertelbewohner auch noch Appelle wie den des Landesbehindertenbeauftragten, Joachim Steinbrück, für barrierefreie Fußwege missachten? Immerhin wurden inzwischen dort abgestellte Schrotträder entfernt. Das hilft aber nicht gegen Reklametafeln, Tische und Stühle, die den Weg versperren. Und schon gar nicht dann, wenn Lieferfahrzeuge auf dem Fußweg halten und die herunter gefahrene, ungesicherte Laderampe zur verletzungsträchtigen Falle für Sehbehinderte wird.

Kein Zweifel, es gibt viel zu tun. Und die Bremer Politik zeigt sich ehrgeizig. Jüngst tagte zum 20. Male das Bremer Behindertenparlament. Eigentlich heißt das jährliche Treffen »Bürgerschaft behinderter Menschen«, tritt im Bremer Parlamentsgebäude zusammen und ...


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