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Ver.di übergibt Wunschzettel an Finanzsenat

Am heutigen Freitag will die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di insgesamt 1868 Wünsche an den neuen Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) übergeben, die sie vorher bei den Beschäftigten aus 23 Berliner Finanzämtern gesammelt hat. Die Beschäftigten der Finanzämter leiden seit Jahren bei immer komplizierteren gesetzlichen Regelungen unter einer viel zu geringen Personalausstattung, kritisiert die Gewerkschaft. Hinzu kommen die im Bundesvergleich schlechteste Bezahlung und eine verbesserungsbedürftige technische Ausstattung. Viele Beschäftigte fordern zudem bessere Chancen beim beruflichen Aufstieg sowie den Verzicht auf belastende Neustrukturierungen.

Die fast 2000 Wunschzettel seien als eine besondere Begrüßung für den neuen Senator gedacht, schreibt die Gewerkschaft in einer Mitteilung. »Als gewerkschaftliche Vertretung der Beschäftigten in den Finanzämtern wünschen wir uns vom neuen Finanzsenator deutliche Zeichen der Wertschätzung der Beschäftigten in den Finanzämtern. Mehr Personal, eine schnellere Angleichung an die Bundesbesoldung, ein 13. Monatsgehalt und die Übernahme von Anwärterinnen und Anwärter, die die Prüfung bestanden haben«, so Klaus-Dieter Gössel, Vorsitzender der ver.di-Fachkommission Steuerverwaltung. nd

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