USA-Firmen hoffen auf gute Geschäfte

Die politische Annäherung zwischen den USA und Kuba weckt in der US-Wirtschaft Hoffnungen gute Geschäfte und neue Märkte. »Die jüngsten Kommentare aus Washington sind sehr ermutigend«, sagte am Donnerstag beispielsweise ein Sprecher des Autoriesen General Motors. »Wir werden mit Sicherheit alle Möglichkeiten prüfen, die sich ergeben.« Für die Rum-Firma Bacardi ist der diplomatische Kurswechsel besonders bedeutsam. Das Unternehmen wurde 1862 in Santiago de Cuba gegründet und ging 1960 ins Exil. »Wir sind stolz auf unsere kubanischen Wurzeln«, sagte eine Sprecherin. Die Euphorie hält sich jedoch in Grenzen: »Wir müssen abwarten und sehen, was die Auswirkungen sind«. Doch zunächst haben die verbesserten diplomatischen Beziehungen auf der Handelsebene noch keine allzu großen Auswirkungen. Bei der Auslegung der Gesetze haben Obama und seine Regierung zwar durchaus Spielräume. Das Finanz- und das Handelsministerium würden kommenden Monat neue Vorschriften für Warenexport, Finanzverkehr und Kuba-Reisen erlassen. Die Gesetzeslage kann aber nur der Kongress ändern und dort ist keine Mehrheit in Sicht. AFP/nd

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