Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Die »abstrakte Frage« eines »begrenzten Mandats«

Nach über 13 Jahren endet der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Bilanz eines Krieges, der nicht gewonnen werden kann

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Am 22. Dezember 2001 beschloss der Bundestag die deutsche Beteiligung am ISAF-Einsatz in Afghanistan. Die rot-grüne Regierung täuschte sich - und das Volk.

Zitat aus dem Bundestagsprotokoll der Sondersitzung am 22. Dezember 2001. Es spricht der Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD): »Es ist gefordert worden, das Mandat müsse zeitlich begrenzt werden. Auch das geschieht. Man kann darüber streiten, ob die sechs Monate eine zureichende Begrenzung sind. Aber das ist nun einmal Gegenstand des Sicherheitsratsbeschlusses gewesen. Ich denke, wir sollten jetzt keine abstrakten Diskussionen über die Frage führen, ob sechs Monate ausreichen oder nicht, sondern deutlich machen: Es handelt sich um ein von den Aufgaben her, vom Einsatzort her und von der Zeit her begrenztes Mandat.«

Mit bis zu 1200 Soldaten, so das erste Mandat, durfte sich die Bundeswehr an der internationalen Schutztruppe beteiligen, um im Auftrag der Vereinten Nationen »die vorläufigen Staatsorgane Afghanistans bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit in Kabul und seiner Umgebung so zu unterstützen, dass sowohl die vorläufig...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.