Werbung

Pakistan will 500 Terroristen hinrichten

Exekutionen als Antwort auf Massaker an einer Schule

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Islamabad. Nach dem Massaker der Taliban an einer Schule in Peshawar (148 Tote) will die pakistanische Regierung in den kommenden Wochen rund 500 Terroristen hängen. »Für die Hinrichtungen ist grünes Licht gegeben worden«, sagte der Sprecher von Premierminister Nawaz Sharif, Musadik Malik, am Montag in Islamabad. »Rund 500 werden in der ersten Phase gehängt werden«, sagte Malik. Die Vollstreckungen dieser Todesstrafen könnten zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen. Malik zitierte Sharif mit den Worten: »Für diejenigen, die unsere Kinder, Bürger und Soldaten ermordet haben, wird es keine Gnade geben.«

Die deutsche Bundesregierung forderte Pakistan auf, keine weiteren Terroristen mehr hinzurichten. Die Bundesregierung lehne die Todesstrafe generell ab, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin. Nach dem Massaker am vergangenen Dienstag hatte Sharif das Ende eines sechsjährigen Moratoriums auf die Todesstrafe angekündigt. Seit Freitag wurden insgesamt sechs Terroristen hingerichtet. Sie waren wegen eines Angriffs auf das Armee-Hauptquartier 2009 beziehungsweise wegen eines gescheiterten Anschlags auf den früheren Militärmachthaber Pervez Musharraf 2003 verurteilt worden. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen