Sklaverei boomt (auch) auf der Insel

Zahlen viermal höher als vermutet, doch Zustände in Großbritannien nur eine Spitze des Eisbergs

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Zahl der Menschen, die in Großbritannien regelrecht als Sklaven gehalten werden, wird mit 13 000 angegeben und ist rund viermal so hoch wie angenommen.

Sklaverei mag im Laufe der Jahrtausende ihr Gesicht geändert haben, verschwunden ist sie nie. Im Gegenteil: Im Zeitalter der kapitalistischen Moderne erlebt die Sklaverei - laut Definition »völlige wirtschaftliche und rechtliche Abhängigkeit eines Sklaven (Unfreier und Leibeigener) von einem Sklavenhalter« - eine neue Blüte. Britannien, einst einer der Hauptprofiteure des Sklavenhandels, ist davon nicht ausgenommen. Die Regierung aus Konservativen und Liberaldemokraten räumte soeben nach einer von ihr beauftragten Studie ein, dass zwischen 10 000 und 13 000 Menschen in Großbritannien Opfer moderner Sklaverei seien, viermal so viel wie angenommen.

Die Zahl ist die erste offizielle Angabe zu diesem Phänomen, nachdem die Abteilung zur Bekämpfung von Menschenhandel der National Crime Agency voriges Jahr ihre Schätzung mit 2744 für das Land beziffert hatte.

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