Nächstenliebe mit George W. Bush

CIA-Folterbericht: Opposition will Regierung zum Handeln motivieren - ohne Erfolg

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Der sogenannte CIA-Folterbericht wirft auch in Europa unbequeme Fragen auf. Die Bundesregierung sieht sich offenbar nicht gefordert, Antworten zu geben. Und das liegt nicht an den Weihnachtsferien.

Am 9. Dezember lag der Report des US-Senats über Folterverbrechen der CIA auf dem Tisch. Die Koordinatorin der Studie, die frühere Bürgermeisterin von San Francisco Dianne Feinstein, berichtete, der US-Auslandsgeheimdienst habe über 100 teilweise unschuldige Menschen gefoltert. Auch ihr politischer Gegner, John McCain von den Republikanern, war entsetzt: Waterboarding sei eine Scheinhinrichtung und damit eine besonders ausgefeilte Art der Folter.

Waterboarding - davon hatte man schon gehört. Dank des Berichts kennt man nun noch andere Abartigkeiten der US-Staatsdiener. Rektale Zwangsernährung beispielsweise. Den Gefangenen wurde ihre Nahrung püriert in ihren After gespritzt. Anderen Opfern legte man Windeln an und hielt sie tagelang in schmerzhaften körperlichen Positionen. Man schlug sie, ließ sie nicht schlafen, in einem Fall 180 Stunden lang - das sind über sieben Tage.

Die Darstellung von CIA-Folterpraxisverteidigern...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 778 Wörter (5509 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.