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Gegen die Eislamisierung des Abendlandes

Wie sich die Gegner des Pegida-Bündnis über die Abendlandretter auf Twitter lustig machen

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: 1 Min.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit den wöchentlichen Pegida-Demonstrationen politisch auseinanderzusetzen. Man kann Gegenproteste organisieren, wie es zuletzt vor Weihnachten mehrere zehntausend Menschen in ganz Deutschland taten oder sich der »NoPegida«-Petition anschließen, die inzwischen mehr als 200 000 Unterstützer zählt. Oder man nutzt ein Mittel, womit engstirnige Zeitgenossen schon immer ihre Schwierigkeiten hatten: die Satire.

Seit dem Wintereinbruch am zweiten Weihnachtsfeiertag in weiten Teilen Deutschlands erobert ein neuer Hashtag den Kurznachrichtendienst Twitter. Mit jeder Flocke, die seitdem vom Himmel fällt, wird die Liste an bissigen bis heiteren Kommentaren zu #schneegida immer länger. Parallelen zwischen Äußerungen von Flocken- und Flüchtlingsgegnern sind natürlich schneeweißer Zufall. Sicher ist nur: Die #schneegida-Unterstützer wehren sich gegen die Eislamisierung des Abendlandes.

Mnach einer fordert sogar politische Maßnahmen. Und andere fordern einen Willkommensgruß für die vielen Himmelsflüchtlinge. Selbst ein tote ehemaliger Staatschef fühlt sich durch die eisige Flut bedroht. Und selbst die Wirtschaft friert schon im Angesicht der Gefahr. Denn es werden immer mehr Schneeflocken. Da muss man als wahrer Patri... ähm Schneeflockengegner doch wirklich etwas unternehmen. Wobei das CSU geführte Bayern mit gutem Beispiel vorangeht.

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