René Heilig 03.01.2015 / Kultur

Peter-Michael Diestel, DDR-Innenminister

Peter oder P-M-D sagen seine Freunde zu ihm. Er hat viele. Und wenn es eines gibt, was die und seine vermutlich noch zahlreicheren Feinde über ihn sagen, dann wohl das: Der Mann ist fair. der Mann ist ehrlich. Dahinter verschwindet alles, was Freund wie Feind ihm oft genug neidvoll nachsagen mögen.

Diestel leitet eine - wie er sagt - Anwaltsboutique. Kanzleien und Mitarbeiter kümmern sich für ihn und mit ihm um Mandanten: kleine Leute, Stasi-Leute, Konzernleute. Leute eben. Die Büros sind in Potsdam und Hamburg, er lebt und arbeitet zumeist auf dem Gehöft in Zislow. Das liegt »boutiquemäßig zentral« hinter der Brandenburger Grenze in Mecklenburg. Dort wo Wälder, Weiden und Seen selbst in grauen Jahreszeiten die Seele pflegen. Dort wo er arbeiten, spazieren gehen und jagen kann.

Diestel ist ein Prinzipienmensch, um 6 Uhr aufstehen, Hanteln stemmen, spüren, dass er beim Bankdrücken zwar noch 160 Kilogramm hoch kriegt, doch...

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