Neuer Blick aus Leipzigs Rathaus

Leipzig. Blick auf das südliche Stadtzentrum der Messestadt Leipzig: Rechts das Neue Rathaus, gegenüber die künftige Propsteikirche, schräg dahinter mit großer Kuppel der Komplex des heutigen Bundesverwaltungsgerichts. In diesem historischen Gebäude, dem früheren Reichsgericht, fand 1933 der Reichstagsbrandprozess statt. Die Propsteikirche dagegen ist ein Neubau und steht derzeit kurz vor der Fertigstellung. Das katholische Gotteshaus, der größte Kirchenneubau in Ostdeutschland, soll am 9. Mai 2015 geweiht werden. Laut Pfarrer Gregor Giele liegen die Bauarbeiten im Zeitplan. Unsicher sei lediglich, ob ein 22 mal 3 Meter großes, künstlerisch gestaltetes Fenster mit Bibelzitaten rechtzeitig fertig werde. Eigentlich hatte die Kirche schon im Herbst 2014 fertig sein sollen. Verschiedene Probleme führten aber zu einem halben Jahr Verspätung. Der Bau, so Giele, wird den Planungen zufolge rund 15 Millionen Euro kosten, eventuell auch etwas mehr. Die Leipziger Propsteigemeinde zählt nach Angaben des Pfarrers derzeit 4700 Mitglieder. Wie andere Gemeinden in den ostdeutschen Großstädten wachse sie. Es gebe mehr Taufen als Austritte und Sterbefälle. Im Jahr 1995 habe die Propsteigemeinde lediglich 1900 Mitglieder gehabt. dpa/nd Foto: dpa/Hendrik Schmidt

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung