Karin Leukefeld 06.01.2015 / Ausland

Wachablösung bei Syriens Opposition

Im Istanbuler Exil bestimmte eine zerstrittene Koalition einen Arzt zu ihrem neuen Sprecher

Die vom Westen unterstützte syrische Opposition hat den Arzt Chaled Chudscha zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. In einer Abstimmung in Istanbul erhielt er am Sonntag eine knappe Mehrheit.

Die oppositionelle »Nationale Koalition für die syrischen revolutionären und oppositionellen Kräfte« (Etilaf) mit Sitz in Istanbul hat sich einen neuen Präsidenten gewählt. Das 111 Mitglieder umfassende Gremium, das 2012 als Nachfolgeorganisation des Syrischen Nationalrates aus der Taufe gehoben worden war, wählte auf seiner 18. Generalversammlung Chaled Chudscha zum neuen Präsidenten. Chudscha konnte 56 von 106 abgegebenen Stimmen erreichen. Er steht der türkischen Regierungspartei AKP nahe, eine Schwesterpartei der Muslimbruderschaft, die in Syrien bei Todesstrafe verboten ist.

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