Katja Herzberg 06.01.2015 / Politik

»Schreckgespenst« lässt Tsipras kalt

SYRIZA-Chef kritisiert Debatte um Euro-Austritt Griechenlands / Bundesregierung hält Druck aufrecht

Griechenland soll Teil der Eurozone bleiben, doch nur unter bestimmten Bedingungen. Die Forderungen der Bundesregierung blieben am Montag nicht unbeantwortet.

Deutschland sei nicht mehr durch die Krise in Griechenland erpressbar. Mit dieser Aussage unterstrich Wirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) am Montag, dass die Bundesregierung nicht zu einer Abkehr von der rigiden Sparpolitik in Europa und ebenso wenig zu einem Schuldenschnitt für das krisengeschüttelte Griechenland bereit ist.

Man erwarte von der Regierung, egal wer sie nach der Parlamentswahl am 25. Januar stellen wird, »dass die mit der EU getroffenen Vereinbarungen eingehalten werden«, sagte Gabriel der »Hannoverschen Allgemeinen Zeitung«. Und ergänzte, wie auch ein Sprecher der Bundesregierung, Griechenland solle in der Eurozone gehalten werden. Einen möglichen Austritt oder Rauswurf des Mittelmeerstaates, wie er durch einen »Spiegel«-Bericht am Wochenende ins Spiel gebracht wurde, kommentierte lediglich das Bundesfinanzministerium al...

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