Solarenergie für gutes Karma

Wie ein deutscher Psychiater eine Schule im nepalesischen Mustang mit Strom versorgt

  • Von Ines Bresler
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Glasfaserdach, winzige Klassensäle, ungeschmückte Lehmräume: So sieht es aus in der Lo Kunphen Medical School in Lo Manthang. Jörg Mangold hat ihr einen Zugang zu elektrischem Strom organisiert.

Warm ist es und windig. Es riecht nach fast nichts, nur ein wenig nach Staub. Während wir reden, müssen wir den Blick nach unten gerichtet halten, um nicht über die Steine zu stolpern. Zwischendurch halten wir inne, um die Berglandschaft auf uns wirken zu lassen. Nur während der Strecken, die geradeaus oder bergab gehen, ist es möglich, sich zu unterhalten. Bergauf müssen wir den Atem sparen und die Konzentration. Jörg Mangold geht vor. Mit seinem Schlapphut und der Weste, in Trekkinghosen und Wanderschuhen sieht er aus wie ein normaler Tourist. Nur die Holzperlenkette um seinen Hals lässt darauf schließen, dass er eine besondere Verbindung zu diesem Ort hat. Und wer sich ein wenig Zeit nimmt, erfährt, wie Mangold in der Bergwelt Mustangs gutes Karma sammelt.

Vor elf Jahren reiste der Kinder- und Jugendpsychiater zum ersten Mal nach Mustang. Er und ein alter Freund hatten sich auf die nepalesische Region geeinigt - als Kompromiss zwisch...


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