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Häufigkeit von Krebs in Fukushima steigt

Berlin. Vier Jahre nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima steigt dort die Zahl der Fälle von Schilddrüsenkrebs. Wie die Ärzteorganisation IPPNW am Dienstag in Berlin mitteilte, zeigte sich bei einer Nachuntersuchung von 60 505 Kindern ein höherer Anteil von festgestellten Knoten und Zysten. Bei fast 58 Prozent wurden laut IPPNW Knoten und Zysten festgestellt. Beim ersten Screening habe die Rate noch bei 48,5 Prozent gelegen. Den Angaben zufolge wurde im ersten Screening bei 84 Kindern Schilddrüsenkrebs festgestellt, der zum Teil bereits Metastasen gebildet hatte. In Fukushima waren infolge eines Erdbebens am 11. März 2011 mehrere Reaktorblöcke eines Atomkraftwerks schwer beschädigt worden. Es kam zu Kernschmelzen, bei denen radioaktives Material freigesetzt wurde. epd/nd

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