Sturzpech für deutsche Langläufer

Die zuvor gut platzierten Denise Herrmann und Nicole Fessel schenken auf rutschigen Eisplatten ihre Chancen bei der Tour de Ski her

Die Sprints bei der Tour de Ski waren in den vergangenen Jahren oft Feiertage für die deutschen Starter. Im Münstertal aber riss diese Serie durch viele Stürze. Nur Hanna Kolb erreichte das Halbfinale.

Val Müstair. Statt auf dem Podium landeten die deutschen Langläufer auf der dritten Etappe der Tour de Ski im Schnee. Gleich vier Athleten des Deutschen Skiverbandes (DSV) machten bei den Sprints am Dienstag unliebsame Bekanntschaft mit dem Schnee. Platz elf von Hanna Kolb war daher noch das Beste im Val Müstair. »Es war nicht unser Tag«, kommentierte Bundestrainer Frank Ullrich, der die Leistungen der Sieger würdigte. Marit Björgen feierte bereits ihren dritten Tagessieg und hat mittlerweile 1:11 Minuten Vorsprung vor Heidi Weng und sogar zwei Minuten vor ihrer vermutlich ärgsten Konkurrentin um den Gesamtsieg, Therese Johaug (alle Norwegen).

Bei den Männern schaffte der Italiener Federico Pellegrino einen überraschenden Erfolg. Er verwies Petter Northug, der am Dienstag seinen 29...


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