Heilsame Intimität

Küsse sind mehr als nur ein Liebesvergnügen. Sie senken den Stress, stärken das Immunsystem und stimulieren die Insulinausschüttung

  • Von Andrea Tebart
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Aufwallender Puls, heiße Wangen, Herzklopfen und Kribbeln im Bauch - wer kennt solche Glücksgefühle beim Küssen nicht?

Rund 82 Prozent aller Deutschen denken laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung, Küssen sei die beste Medizin. Der Herzschlag steigt, Stoffwechsel, Sauerstoffaufnahme und Blutzirkulation werden angekurbelt, Glückshormone lassen uns Stress und Schmerzen vergessen und das Immunsystem läuft auf Hochtouren. Wunderbar eben.

Küsse sind auch ein Kulturgut. Mit entsprechend vielen Varianten. Ob Handkuss, bayerisches Bussi, französischer Wangenkuss oder ein zärtliches Nasereiben bei den Inuits. Küsse fallen - je nach Kultur - einfach anders aus.

Aber wieso küssen Menschen überhaupt? Dieses Phänomen beschäftigt die Wissenschaft schon lange. Sigmund Freud war davon überzeugt, dass Küssen ein angeborener Instinkt sei. Iwan Pawlow nahm seine geglückte Konditionierung von Hunden als Indiz dafür, dass der Kuss ein gewollter Ausdruck von Liebe wäre. Heutzutage haben sich Wissenschaftler gewissermaßen auf der Theorie-Mitte...


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