Sporthallen für Flüchtlinge

Gegen die drohende Obdachlosigkeit von Asylbewerbern wurden Turnhallen des Landes Berlin bereitgestellt

  • Von Celestine Hassenfratz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Das LAGeSo hat sieben Sporthallen »beschlagnahmt«, um dort Flüchtlinge kurzfristig unterzubringen. Das finden nicht alle gut.

Als der Berliner Sportverein BFC Dynamo am Mittwochmittag eine E-Mail erhielt, waren Überraschung und Unmut unter den Vorstandsmitgliedern groß. Mit sofortiger Wirkung sei die Sporthalle in der Klützer Straße in Hohenschönhausen vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) beschlagnahmt, weil dort kurzfristig Flüchtlinge untergebracht werden müssen, teilte das Bezirksamt Lichtenberg dem Sportverein mit. »Das ist doch keine Art, uns so kurzfristig zu informieren«, ärgert sich Sven Radecke, Vorstandsmitglied des BFC Dynamo. Der Verein müsse bis Donnerstag die Halle räumen, so die Anweisung, die der Bezirk an den Verein weitergab. Die zwei Sporthallen in der Klützer Straße teilen sich elf Sportgruppen, der BFC Dynamo führt dort seit 2003 ein Kita-Sport-Projekt durch. »Beschlagnahmung, wir sind doch nicht im Krieg«, ärgert sich Radecke, »bei allem Verständnis für die Flüchtlinge« über die Kurzfristigkeit der Maßnahme.

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