Marcus Meier 13.01.2015 / Inland

Flüchtlinge sollen in ehemaligem KZ unterkommen

Schwerte will Asylbewerber in ehemaliger SS-Baracke unterbringen / SPD und Grüne: »Übergangslösung« / Kritik kommt von der Linkspartei

»Ob Arbeiten, Wohnen oder Leben: Schwerte ist eine Stadt zum Wohlfühlen. Komm doch auch und probiere es aus!«, wirbt ein jüngst veröffentlichter Imagefilm der örtlichen Wirtschaftsförderung um weitere Industrie-Ansiedelungen und Neubürger für den Standort Schwerte. Die »Stadt am Rande der Metropolregion Ruhr« sei bestens geeignet für »Unternehmen, die viel Platz brauchen« und »das Lebendige lieben«, weiß das Werbevideo.

Für Flüchtlinge ist weniger Platz vorhanden, auch der Wohlfühlfaktor spielt bei ihnen eine deutlich geringere Rolle. Bis zu 21 Schutzsuchende sollen nun – Stichwort: »das Lebendige lieben« – auf dem Gelände des einstigen Konzentrationslagers Schwerte-Ost untergebracht werden, einem von 137 einstigen Außenlagern des KZ Buchenwald. In der ehemaligen Baracke der SS-Aufseher, um exakt zu sein. Die Behausungen der bis zu 700 Insassen wurden nämlich längst abgerissen.

Eine vom Flüchtlingsrat NRW vorgeschlagene ...

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