Alexander Isele und Bernd Kammer 13.01.2015 / Berlin / Brandenburg

Autobahn überrollt Mieter

Bewohnern der Treptower Beermannstraße droht die Zwangsräumung

Weil ihre Häuser der Verlängerung der A 100 weichen müssen, will der Senat die letzten Mieter in der Beermannstraße schnell loswerden.

Jetzt wird es ernst für die letzten Mieter in den beiden vom Abriss bedrohten Treptower Häusern Beermannstraße 20/22. Der Senat hat ihnen über seine Anwaltskanzlei White & Case mitgeteilt, dass gegen sie ein sogenanntes Besitzeinweisungsverfahren beantragt wurde. Vom 20. bis 23. Januar sind sie zur mündlichen Verhandlung vor der Enteignungsbehörde geladen. Diese ist der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zugeordnet und wird meist tätig, wenn für öffentliche Baumaßnahmen private Grundstücke benötigt werden und sich deren Eigentümer oder Nutzer - zum Beispiel Mieter - dagegen wehren. Die Behörde versteht sich als neutraler Vermittler zwischen den unterschiedlichen Interessen und arbeitet wie ein Gericht weisungsfrei. Ihre Einschaltung verspricht ein kürzeres Verfahren als eine zivilrechtliche Räumungsklage.

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