Max Zeising, Krumpa 15.01.2015 / Sport

Die Kicker von Krumpa

Bei einem Fußballverein in Sachsen-Anhalt finden Asylbewerber Ablenkung vom harten Alltag

Fast die Hälfte der Fußballmannschaft des KSV Lützkendorf besteht aus Asylbewerbern. Der Klub leistet gute Integrationsarbeit, die aber durch viel Fremdenfeindlichkeit in der Region torpediert wird.

Auf dem ersten Blick scheint Krumpa ein typisch ostdeutsches Dorf zu sein. Alle zwei Stunden hält hier ein Zug in Richtung Halle/Saale. Fast keiner der etwas mehr als 1000 Einwohner ist auf der Straße zu sehen, nur beim Döner-Imbiss kommt ab und zu jemand vorbei. Und das »Kulturhaus Ernst Thälmann« ist schon lange nicht mehr in einem begehbaren Zustand. Doch Krumpa ist kein Ort wie jeder andere. Seit mehr als zehn Jahren gibt es in dem kleinen Dorf im südlichen Sachsen-Anhalt ein Asylbewerberheim. 280 Flüchtlinge aus allen Teilen der Welt wohnen hier: Menschen, die am gesellschaftlichen Leben teilhaben wollen - was jedoch in der Provinz noch viel schwerer fällt als in Ballungsgebieten, weil es kaum Angebote gibt - und weil sie noch viel weniger willkommen sind.

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