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Schweizer Notenbank sorgt für Panik

Mindestwechselkurs zum Euro aufgehoben

  • Von Yne Hunnius und Steffen Klatt, Zürich
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Daniel Kalt wurde auf dem falschen Fuß erwischt. »Und was passiert, wenn die Euro-Franken-Kopplung aufgehoben wird?«, fragt ein Journalist den Chefökonomen der Schweizer Großbank UBS auf einer Pressekonferenz. Der winkt ab: »Dann wären die 38 Milliarden Gewinn der Zentralbank von 2014 weg. Diesen Schritt geht sie nicht.« Plötzlich geht die Eilmeldung auf den Smartphones der Journalisten ein, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) genau dies tut. »Nein, das kann nicht sein«, sagt Kalt, sucht sein Telefon und wirkt sprachlos. Dann doch ein Statement für die versammelte Zürcher Presse: »Das ist ein mutiger Schritt. Man hat ein Ende mit Schrecken statt den Schrecken ohne Ende gewählt.«

Die Notenbank hatte am Donnerstagvormittag überraschend mitgeteilt, dass sie den bisherigen Mindestkurs von 1,20 Franken zum Euro aufhebt. SNB-Präsident Thomas Jordan begründete den Schritt mit der Auseinanderentwicklung der Währungsblöcke: Die einen zög...


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